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Rutsch oder nicht Rutsch?

Cum grano salis

Die moderne Benimmliteratur hat sich ja schon seit längerem darauf verlegt, uns zu erzählen, was man alles nicht mehr wünschen oder tun soll. Neuestes Opfer ist der „gute Rutsch“ als gut gemeinter Wunsch für das nächste Jahr. Sagt man nicht mehr, lesen wir, denn man wünsche doch jemanden nicht ins neue Jahr „hinüberzuschlittern”

Dabei ist der „gute Rutsch” doch bloß eine Verballhornung des jiddischen „A gid rosch” und meint „einen guten Anfang" oder „einen guten Start“.

Unsere Empfehlung: weiterwünschen!

 
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